Über uns

1768 – der Wald

Die Herren dieser Art (i.e. Philosophen) blend’t oft zu vieles Licht, Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht. 1)

1801 – die Schneckenlinie

Es ist, als ob die närrischen Menschen den Wald vor lauter Bäumen nicht sehn könnten; sie suchen, was ihnen vor der Nase liegt, und was sie bloß deswegen nicht finden, weil sie sich in einer Art von Schneckenlinie (i.e. Spirale) immer weiter davon entfernen. 2)

1868 – das Spielzeug

Geben Sie einem Jungen einen Hammer und einen Meißel; zeigen Sie ihm, wie man damit umgeht; sofort fängt er an, die Türpfosten zu hacken, die Ecken von Fensterläden und Fensterrahmen abzuschlagen, bis Sie ihm einen besseren Gebrauch dafür beibringen und wie man seine Aktivität in Grenzen hält. Give a boy a hammer and chisel; show him how to use them; at once he begins to hack the doorposts, to take off the corners of shutter and window frames, until you teach him a better use for them, and how to keep his activity within bounds. 3)

1964 – das Instrument

Wir neigen dazu, unsere Probleme so zu formulieren, dass es den Anschein hat, dass die Lösungen für diese Probleme genau das erfordern, was wir bereits zur Hand haben. In Bezug auf die Durchführung von Untersuchungen, insbesondere in den Verhaltenswissenschaften, bezeichne ich diesen Effekt als “das Gesetz des Instruments”. Die einfachste Formulierung, die ich für das Gesetz des Instruments kenne, lautet so: Gib einem kleinen Jungen einen Hammer und es wird sich herausstellen, dass alles, was ihm begegnet, gehämmert werden muss. We tend to formulate our problems in such a way as to make it seem that the solutions to those problems demand precisely what we already happen to have at hand. With respect to the conduct of inquiry, and especially in behavioral science, I label this effect “the law of the instrument.” The simplest formulation I know of the law of the instrument runs this way: give a small boy a hammer and it will turn out that everything he encounters needs pounding. 4)

2021 – unsere Methode

Auch wir haben ein Lieblingsinstrument: Sie. Wir hören zu. Ohne Urteil. Mit Empathie. Lass uns sowohl den Wald als auch die Bäume erforschen. Durch den Dialog werden Sie die Richtung finden, um sich selbst zu verbessern.

Ihre Wahlen

Unsere Expertise reicht von Ernährung und Diätetik, Pädagogik und Entwicklungspsychologie, kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und Coaching bis hin zu Beratung, Mediation und Moderation. Obwohl leicht verfügbar, werden wir eine Technik nur mit Ihre informierten Einwilligung anwenden.

Die Zivilisation

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) ist ein wegweisendes Dokument in der Geschichte der Menschenrechte. Verfasst von Vertretern mit unterschiedlichem rechtlichen und kulturellen Hintergrund aus allen Regionen der Welt, wurde die Erklärung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 in Paris (Resolution 217 A der Generalversammlung) als gemeinsamer Standard der Errungenschaften für alle Völker und alle Nationen proklamiert. Sie legt zum ersten Mal die grundlegenden, universell zu schützenden Menschenrechte fest und wurde in über 500 Sprachen übersetzt. Die AEMR hat die Verabschiedung von mehr als siebzig Menschenrechtsverträgen inspiriert und den Weg dafür geebnet, die heute auf globaler und regionaler Ebene permanent angewandt werden (alle enthalten in ihren Präambeln Verweise auf sie). 4)

Drei Artikel (von dreißig) zielen darauf ab, ein Fundament zu sichern, auf dem Sie ein menschenwürdiges Dasein weiter entwickeln können; eventuell mit Hilfe unserer Coaches, Berater, Mediatoren oder Moderatoren:

Artikel 25

  1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
  2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26

  1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
  2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
  3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27

  1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
  2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

1) 1768, “Musarion”, Buch 2, Vers 142, in späteren Ausgaben Vers 135, von Christoph Martin Wieland, Leipzig.

2) 1801-1802, “Aristipp und einige seiner Zeitgenossen”, von Christoph Martin Wieland, Leipzig.

3) 1868, “Once a Week”, Edited by E. S. Dallas, Number 16, Toys, Start Page 343, Quote Page 344, Column 2, Published by Bradbury, Evans & Company, Fleet Street, London.

4) 1964, The Library Quarterly, Volume 34, Number 4, “The Age of the Symbol—A Philosophy of Library Education” by Abraham Kaplan, Start Page 295, Quote Page 303, Published by The University of Chicago Press, Chicago, Illinois.

4) 1948, Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris, Resolution 217 A.